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Global Peace Initiative

A Brain-Based Aproach to
Reducing Violence and Global Conflict

WPI_Broschüre

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Kohärenz im Individuum ist der Schlüssel zu einer dauerhaft friedvollen, kreativen Welt

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Meditation – das nach Innenwenden der Aufmerksamkeit und Still- Werden – ist „mainstream“ geworden, weil Millionen Menschen entdecken, dass eine nachhaltige, dringend notwendige Transformation unserer äußeren Welt hin zu Gerechtigkeit, Friedfertigkeit und liebevollem, kreativem Miteinander nur möglich ist, wenn wir die unbegrenzten Resourcen in unserem eigenen, inneren Bewusstsein verwirklichen.

Neben den grundlegenden physikalischen Feldern – Elektromagnetismus, Gravitation, Schwache Wechselwirkungen, Starke Wechselwirkungen im Atomkern – gibt es ebenso ein universelles Bewusstseinsfeld.

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Wo immer ein Nervensystem, ja wo immer selbstreplizierende, biologische Zellen im Universum existieren, wird dieses Bewusstseinsfeld sichtbar und wirksam. Es zeigt seine Existenz durch die Fähigkeit zur Interaktion der replikationsfähigen Zellen mit anderen Zellen bzw. mit ihrer physikalischen Umwelt. Dadurch wird das Umfeld eines biologischen Systems verändert, aber auch das System selbst – das Individuum – wird transformiert. Wir nennen das Adaption und Evolution.

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Im Menschen wird dieses Feld des Bewusstseins sich seiner selbst bewusst. Durch den natürlichen, einfachen Prozess der Verringerung der synaptischen Aktivität, also durch das Stillwerden im Geist, wird der Grundzustand (Zustand geringster Anregung) des Bewusstseinsfeldes im Individuum verwirklicht, und die transpersonale, unbegrenzte und bedingungslose Natur des universellen Bewusstseinsfeldes wird sichtbar.

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Robert Adams – spontan erwacht mit 14 Jahren

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Robert Adams war ein amerikanischer, vollkommen selbstverwirklichter Meister.  (*21. Jan. 1928 – † 2. März 1997) Er war einige Jahre als bereits Erwachter Schüler von Yogananda sowie Sri Ramana Maharshi, um sich von Ihnen die Tiefe und Authentizität seiner alles und vollkommen verwandelnden „Erfahrung“ der Nichterfahrung bestätigen zu lassen.

Robert Adams ist einer der wenigen Erleuchteten, der seinen pfadlosen Weg ohne Meister gegangen ist.  Er erwachte vollkommen im Alter von 14 Jahren (1942), als er in New York über einer Mathematik-Arbeit saß. Später reiste er 17 Jahre lang um die Welt zu verschiedenen spirituellen Lehrern und Meistern. „Ramana hat mir die Augen für die Bedeutung meiner Erfahrung geöffnet“, sagte Robert über die drei Jahre mit Sri Ramana Maharshi.

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„Du bist das Selbst, dieses vollkommen unveränderliche Selbst. Nichts anderes existiert, Nichts anderes hat je existiert. Nichts anderes wird je existieren. Es gibt nur dieses eine Selbst, und Du bist Das. Freue Dich!“

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Spirituelles Erwachen

ROBERT ADAMS:

Spirituelles Erwachen

„Vergiss nie den Grund, warum du hier bist. Die Wahrheit ist: In der Absoluten Wirklichkeit gibt es keine Absicht. Das Universum beabsichtigt nichts mit seiner Existenz. In der Absoluten Wirklichkeit gibt es keine Absicht für deine Existenz. Aber solange du glaubst, dass du der Körper oder der Verstand bist, muss es deine Absicht sein, absichtslos zu werden. Benutze deine Energie dafür, Nichts zu werden. Aber glaube nicht, Nichts zu sein, solange du es nicht wirklich bist.

Sei ehrlich mit Dir selbst. Wo du wirklich stehst, erkennst du daran, wie du auf alltägliche Lebenssituationen reagierst. Die Art und Weise, wie du auf missliche Lebenslagen reagierst, zeigt dir, woran du bist. Das Leben wird dir einige davon präsentieren, und es liegt an dir, die Dinge aus der richtigen Perspektive zu sehen: Dich nie zu fürchten, nie zu glauben, etwas sei falsch, immer zu wissen, dass du nicht allein bist, auch wenn du glaubst, du seist der Körper.

Reines Gewahrsein ist immer mit dir. Es wartet auf dein Erkennen, auf dein Verstehen, dass du nicht der Körper bist, dass du Geist bist, (im Veda) genannt Atman, Brahman, Absolute Realität. Das bist du wirklich. Das ist deine wahre Natur.

Ihr habt mich schon oft über Liebe, Mitgefühl und Demut sprechen hören. Es ist sehr wichtig, diese drei Eigenschaften zu verstehen. Sie müssen gehegt und entwickelt werden. Wenn ihr versteht, was Liebe, Mitgefühl und Demut wirklich sind, werdet ihr zur lebendigen Verkörperung der Wahrheit, und das Selbst wird euer Ego ins Zentrum des Herzens holen, und ihr seid frei.

Wenn ich über all diese Dinge spreche, beziehe ich mich auf meine eigenen Erfahrungen. Deshalb nehmt das, was ich euch sage, nicht einfach so hin, zumal ich euch immer wieder rate, nicht ein Wort von dem zu glauben, was ich sage. Es hört sich wie ein Widerspruch an, ist es aber nicht. Ihr sollt nichts glauben, was ich euch erzähle, doch zugleich sollt ihr über alles reflektieren und nachdenken. Versucht zur lebendigen Verkörperung der höchsten Wahrheit zu werden.

Als mir das sprirtuelle Erwachen zuteil wurde, war ich vierzehn Jahre alt. Dieser Körper saß in einem Klassenzimmer über einer Mathematikarbeit. Plötzlich fühlte ich, wie ich mich ausdehnte. ich verließ nie meinen Körper, was beweist, dass der Körper nie existiert hatte. Ich fühlte, wie sich der Körper ausdehnte, und ein leuchtendes  Licht schien aus meinem Herzen. Ich sah dieses Licht aus einer peripheren Perspektive, und das Licht war in Wirklichkeit ich Selbst. Da waren nicht mein Körper und das Licht, es gab nicht zwei. Da war dieses Licht, das heller und heller wurde wie das Licht von tausend Sonnen. Ich dachte, ich würde geröstet und gegrillt, aber nein!

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Also, dieses strahlende Licht, dessen Zentrum und auch dessen Begrenzungen ich war, dehnte sich über das ganze Universum aus, und ich war fähig, die Planeten, die Sterne, die Galaxien als mich selbst zu fühlen. Dieses Licht schien so hell und war so schön; es war Glückseligkeit, unausprechlich, unbeschreiblich.

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Nach einer Weile ließ das Licht nach, aber es entstand keine Dunkelheit. Da war eine Art Raum zwischen Licht und Dunkelheit, ein Raum jenseits des Lichtes. Man könnte ihn leer nennen, aber es war nicht nur Leere. Es war dieses Reine Bewusstsein, von dem ich immer spreche. Ich war mir bewusst: ICH BIN DAS ICH BIN und war mir gleichzeitig des ganzen Universums bewusst. Da gab es keine Zeit, keinen Raum, da war einfach nur das ICH BIN.

Dann wurde alles wieder sozusagen normal. Ich war fähig zu fühlen und zu verstehen, dass alle Menschen, Tiere, Bäume, Blumen auf dieser Erde, alle Planeten, Galaxien, einfach alles Myriaden von Energien waren – und ich war in Allem. Ich war die Blume. Ich war der Himmel. ich war die Menschen. Das Ich war alles. Alles war das Ich. Das Wort „ich“ umfasste das ganze Universum.

Liebe, Mitgefühl und Demut

Jetzt kommt der Punkt, auf den ich hinweisen möchte: Ich fühlte Liebe, Mitgefühl, Demut, alles zur selben Zeit. Es war wirklich unbeschreiblich. Es war nicht die Liebe, die ihr kennt. Denkt an jemanden, den ihr von ganzem Herzen liebt. Diese Liebe millionen-, milliardenfach multipliziert; das wird euch eine Vorstellung davon geben, wovon ich spreche. Diese besondere Liebe ist mit nichts ähnlich, was je auf der Erde existiert hat. Es gibt nichts, womit man sie vergleichen könnte. Sie ist jenseits von Dualität,  von Konzepten, jenseits von Gedanken und Worten. Und da war das „Ich“, das ich war, das alles einschloss; da gab es keinen Platz mehr für irgendetwas anderes, denn es gab keinen Raum und keine Zeit mehr. Da war nur das ICH BIN, immer anwesend und in sich selbst existierend. Diese Liebe für Alles war die Liebe für das Selbst. Darum wird in den Schriften gesagt: „Du sollst deinen Bruder lieben und deine Schwester, du sollst alles und jeden lieben wie dich selbst, unter allen Umständen, bedingungslos.“
Diese Liebe konnte nicht unterscheiden. Ich konnte nicht sagen: „Du bist gut, dich liebe ich. Du bist schlecht, dich liebe ich nicht.“ Alles war ich selbst. Ich erkannte, ich bin der Mörder, ich bin der Heilige, ich bin das sogenannte Böse und das sogenannte Gute auf dieser Erde. Alles war das Selbst. Und es war alles ein Spiel. Alle Energiepartikel verwandelten sich von einem Ding zum anderen, aber die Liebe änderte sich nie.

Achtsamkeitsmeditation („Mindfulness“) und Transzendenz

Achtsamkeitsmeditation („Mindfulness“) und Transzendierende Meditation

Achtsamkeitsmeditation, wie von den Buddhisten praktiziert – ich habe auch schon einmal im Rahmen eines Retreats diese Technik erlernt und geübt – , steht seit einigen Jahren zunehmend im Interesse der Öffentlichkeit, der Medien und der Forschung.
Bei dieser Art der Meditation werden u.a. verschiedene Begriffe wie Mudita (Mitfreude), Upekkha (Gleichmut) oder Karuna (Mitgefühl) gewählt und meist gedanklich mit der Atmung koordiniert. Die Methode zählt zu den grundlegenden Meditationsübungen bzw. inneren Haltungen des Buddhismus. Sie werden als die vier Brahmaviharas bezeichnet – der Begriff lässt sich mit „himmlischen Verweilzuständen“ oder „unermesslichen Geisteshaltungen“ übersetzen.

Das Programm der TM, einer tranzendierenden Mediationstechnik, nach Maharishi Mahesh Yogi beinhaltet als Grundlage eine alle mentale Aktivität wie Sinneswahrnehmungen, Gefühle, Gedanken überschreitende geistige Technik, die als Transzendentale (eigentlich transzendierende) Meditation bekannt wurde. Es ist eine meditative Methode der Verringerung der mentalen Aktivität, die schließlich spontan zum Überschreiten auch der feinsten, abstraktesten geistigen Aktivität führt. Zurück bleibt der Praktizierenden im Zustand von Reinem Gewahrsein, völliger Stille bei gleichzeitig höchster innerer Wachheit, ein Zustand reinen Selbstrückbezuges. Dies geschieht nicht immer, aber doch immer wieder, je nach jeweiligem Zustand des Nervensystems und der Physis.

Fortgeschrittene TM-Praktizierende üben anschließend eine spezielle Form der transzendierenden Achtsamkeitsmeditation, das sogenannte „Samyama nach Maharishi Patanjali“, bei dem Begriffe ähnlich der buddhistischen Achtsamkeitsmeditation in das Bewusstsein genommen werden, aber an denen nicht festgehalten wird, sondern die technisch betrachtet ebenfalls genau wie in der TM transzendiert werden. Das heißt, der gewählte Begriff wie z.B. „Mitgefühl“ wird vollkommen losgelassen, geht quasi „verloren“, der Praktizierende taucht anstrengungslos in das begriffsfreie Absolute Bewusstsein ein, kommt aber nach kurzer Zeit wieder in das relative Bewusstsein zurück. Dort wird spontan der zuletzt transzendierte Begriff, z.B. „Mitgefühl“, mit der authentisch reinen, göttlichen Qualität des Mitgefühls und seiner unbegrenzt energetischen Fülle belebt. Dies alles beruht nicht auf einem Willensakt des Praktizierenden, sondern es ist ein automatischer, anstrengungsloser und natürlicher Prozess.

Dadurch werden z.B. „Mitgefühl“ oder „Friedfertigkeit“ zu einer spontan verwirklichten und erlebbaren Realität, die unabhängig von der ständigen Erinnerung oder gedanklichen Konzentration auf den Begriff, während des Wachbewusstseins und der Aktivität existieren. Und so können sie gelebt werden, drücken sich im Denken, Fühlen und Handeln aus und werden integraler Wesensbestandteil des Praktizierenden.

Im Laufe der Zeit führen diese Übungen immer mehr zur Belebung der abstraktesten Ebene der Schöpfung, die an der Grenze zum Absoluten den Ausgangsort der Schöpfung darstellt. Hier sind alle Naturgesetze, alle Grundstrukturen oder „Pläne“ der Schöpfung, alle schöpferischen Impulse, alle zur Entfaltung notwendigen Energien, alles Wissen über Alles im Universum in innigster Form untrennbar miteinander vereint.
Gleichzeitig zu der immer größer werdenden Vertrautheit mit dieser Schöpfungsebene und -kraft strukturiert sich im Übenden ein stabiler, in der Relativität integrierter, gleichzeitiger Zustand von Transzendenz und Relativität, von Stille und Handlung, von Selbstrückbezug und unendlicher Handlungsdynamik.

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Diese transpersonale Ebene einer scheinbar höheren Macht wird immer mehr integrierter Bestandteil der eigenen, bislang ganz irdischen Persönlichkeit. Der Mensch wird so zu seiner wahren Bedeutung als Ebenbild Gottes erhoben; das Irdische in ihm wird transformiert zum Himmlischen. „Trachtet zu erst nach dem Himmelreich Gottes, und alles Andere wird Euch gegebn werden.“ Alles Abgesondertsein (auch ethymologisch die eigentliche Bedeutung von sogenannter Sünde) vom eigenen, göttlichen Selbst schwindet dahin.

Somit sind vollkommene „Achtsamkeit“ der feinsten Impulse des immerwährenden göttlichen Schöpfungsaktes oder „ein himmlischer Verweilzustand“ oder „eine unermessliche Geisteshaltung“ – wie es im Buddhismus heißt – auf natürliche und anstrengungslose Weise verwirklichbar.